Theaterkollektiv Pièrre.Vers
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Nach derzeitigem Stand finden die Vorstellungen gemäß der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW wie geplant statt!   ++   Die Inszenierung wird dementsprechend hauptsächlich nach draußen in den öffentlichen Raum verlagert   ++    Wir raten zu wetterfester Kleidung und bequemen Schuhen   ++   Bitte informieren Sie sich regelmäßig hier über den aktuellen Stand   ++   Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Schwarz-helle Nacht

Eine performative Zeitreise

Am 9. und 10. November 1938 fanden in Düsseldorf etwa 460 Überfälle auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger statt. Diese landesweit geplanten Aktionen gingen als Novemberpogrome in die Geschichte ein. Geschäfte und privates Eigentum wurden zerstört, Gebetshäuser vernichtet. Zeit- und Augenzeugen berichteten vom Eindringen in die intimsten Räume, von gewalttätigen Übergriffen und Todesfällen. Die Ereignisse sind ein erster trauriger Höhepunkt der systematischen Vertreibungs- und Vernichtungspolitik des NS-Regimes. Auf ihn sollten noch viele folgen.

Das Stück Schwarz-helle Nacht des Theaterkollektivs Pièrre.Vers basiert auf dem Archivgut der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, das die deutschlandweit umfangreichste Dokumentation von Zeitzeugenberichten zur Novemberpogromnacht erstellt hat. Fünf Performer*innen geben den damaligen jüdischen Bewohner*innen der Stadt eine Stimme und führen das Publikum durch das Düsseldorf der Gegenwart zu Originalschauplätzen. Mehr lesen…


Schwarz-helle Nacht

Eine szenische Installation

Auf Grundlage von archivierten Zeitzeug*innen Berichten der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf werden die Ereignisse in einer Art Prozesssituation verhandelt. Auf dem Tisch liegen Zeitungsausschnitte, erlassene Paragrafen zur systematischen Erschwerung des jüdischen Lebens und persönliche Berichte von Düsseldorfer Bürger*innen jüdischen Glaubens , die ihre Stimmen erheben. Stimmen, die ihre Rechte einklagen. Ihre Rechte auf Freiheit in Meinung und Religion, ihr Recht auf Besitz und Eigentum. Ihr Menschenrecht.


Aktion:Aktion!

Eine performative Erinnerung auf dem Jürgensplatz

Düsseldorf im Frühjahr 1945. Der Krieg ist fast verloren, die Alliierten stehen vor den Toren der Stadt, bereit, diese ›sturmreif‹ zu bombardieren. Die Bevölkerung hat sich mehrfach den Räumungsbefehlen der Nazis widersetzt. Hitler verhängt schließlich mit dem ›Nero-Befehl‹ – Kampf bis zum letzten Mann – das Todesurteil über Düsseldorf. Das ist der Moment, in dem ein Dutzend Männer um den Rechtsanwalt Dr. Karl August Wiedenhofen und den Architekten Aloys Odenthal vom geistigen zum aktiven Widerstand übergehen und mit der ›Aktion Rheinland‹ die Geschichte der Stadt entscheidend beeinflussen. Am 16. April 1945 geloben sie auf Leben und Tod, die Stadt vor der endgültigen Vernichtung zu schützen. Mit Hilfe des Polizeioberstleutnants Franz Jürgens besetzen sie wenig später das Polizeipräsidium, lassen sich Vollmachten für die Alliierten ausstellen und machen sich auf den Weg zu den Amerikanern, um mit ihnen über die kampflose Übergabe der Stadt zu verhandeln. Ein Kamikaze-Unternehmen mitten in den letzten Tagen eines grausamen Krieges. Mehr lesen…

 

Unsere nächsten Termine von Schwarz-helle Nacht - Eine performative Zeitreise

Do 29.10.2020 18:00 Uhr
Fr. 30.10.2020 18:00 Uhr
Mi 04.11.2020 18:00 Uhr
Do 05.11.2020 18:00 Uhr
Fr 06.11.2020 18:00 Uhr
Di 10.11.2020 18:00 Uhr

Es gibt an einigen Terminen noch wenige Tickets unter:

http://www.duesseldorf-festival.de


Unsere nächsten Termine von Schwarz-helle Nacht – Eine szenische Installation


Fr. 11.12.2020 10:00 + 13.00 Uhr Dieter-Forte-Gesamtschule Düsseldorf

Di 15.12.2020 14:30 Uhr Georg-Büchner-Gymnasium Düsseldorf

Di 22.12.2020 10:00 + 13.00 Uhr Walter-Eucken-Berufskolleg Düsseldorf


 Weitere Aufführungen von Aktion:Aktion! in 2021 sind geplant - stay tuned!